• extremophilie

    [lat. extrem "äußerst" und griech. philos "Vorliebe"]
    Als extremophil werden Organismen bezeichnet, die sich extremen Umweltbedingungen angepasst haben, die im allgemeinen als lebensfeindlich betrachtet werden.
  • Wortfetzen

  • Ombra

    "Einen Musiker zu bitten, sein Instrument in der Hand halten zu dürfen, das ist, als würde man einen Mann bitten, seine Frau küssen zu dürfen. Nichtmusiker verstehen das nicht. Ein Instrument ist wie ein geliebtes Wesen."

    -Kvothe in Der Name des Windes-

Stadtgeflüster

Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist,
habe ich beschlossen, glücklich zu sein.

-Voltaire-

Ahnungslos stehe ich mittags an der Haltestelle um zu dem vereinbarten Treffen mit der Besten zu fahren, denke noch wie witzig es wäre wenn doch derselbe Fahrer der mich beim letzten mal so frech angeflirtet hat wieder im Bus säße um dann festzustellen dass man das Schicksal nicht mal in Gedanken herausforderen sollte weil tatsächlich jener Fahrer im Bus saß und mich freudig strahlend begrüßte. Und zwischen Caramel Macchiato, Saftschorlen, Bücherläden, Mecces, Mangos und Lush gibt es immer wieder nur Lachen, Reden, Leben. Den komischen Kerl mit der pinken Federboa der uns plötzlich vor die Füße springt und verkündet dass er seinen Junggesellenabschied feiert und deswegen mit jeder Frau tanzen muss die ihm 1 Euro zahlt. Die Leute die uns amüsiert anschauen weil wir, wie immer, alle um uns rum gleich mit unterhalten. Und die Shoppingausbeute bestehend aus der 2. Staffel von Grey`s, der 3. Staffel der Big Bang Theory und dem Buch Das Schicksal ist ein mieser Verräter.
Und nach alledem sitze ich im Bus nach Hause, sehe aus dem Fenster in den fast schwarzen Himmel und erwarte die ersten Regentropfen bis sich plötzlich Sonnenstrahlen ihren Weg durch die dunkle Wolkendecke brechen und mir ein verträumtes Lächeln entlocken.

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„Es gibt ein paar Dinge, die wir nicht mehr infrage stellen können, sobald wir sie getan haben, denn sonst könnten wir nicht weiterleben. Und  wir müssen weiterleben, jeden einzelnen Tag.“

Der Heiligabend liegt hinter uns. Der kleine Held ist glücklich mit seinem neuen Spielzeug dass sich rund um das Thema Feuerwehr dreht. Und so erfüllt frohes Kinderlachen unsere Wohnung und leuchtende Augen begutachten immer wieder fasziniert den Feuerwehrhelm. Schatz freut sich darüber wieder in die Welt des dunklen Turms eintauchen zu können mit seinem neuen Buch oder sich von 4 Nerds auf dem Fernsehbildschirm erheitern zu lassen. Und ich versinke in einer Welt die noch viele Jahre entfernt liegt. Versuche mit Gaia rauszufinden was genau ihre Eltern ins Gefängnis brachte und welches Verbrechen gegen den Staat Leon wohl begangen haben mag. Viele neue Bücher haben in diesem Monat den Weg in mein Regal gefunden und bei jedem Blick zum Bücherregal spüre ich die Vorfreude auf die neuen Geschichten und fremden Welten die sich zwischen den Buchdeckeln verbergen.

Die ersten Rückblicke auf das bald endende Jahr schleichen sich in den Kopf so wie sie es jedes Jahr tun und doch ist es irgendwie anders. Ich weiß was vor mir liegt weil ich die Fäden in der Hand halte, weil ich mich dafür entschieden habe und das ohne jedes Zögern. Menschen die dabei sind, teilhaben, Rat geben und sich freuen. Alle Vorbereitungen sind getroffen und schon bald, ja bald ….. 🙂

Und so erinnere ich mich zum Ende dieses Jahres an alle die gehen mussten, deren Weg zu Ende war, weine immernoch um sie aber sehe trotzdem auch meinen Weg der sich vor mir erstreckt und auf dem sie mich dennoch alle begleiten werden, wenn ich sie auch nicht sehen kann. Denke auch an jene die sich aus meinem Leben verabschiedet haben um ihren weiter zu verfolgen. Auch wenn sie manchmal fehlen geht es dennoch weiter und es schmerzt nicht mehr so sehr ohne sie weiterzugehen. Die Erinnerungen bleiben, ich bin dankbar für die Zeit aber merke bei dem Einen oder Anderen auch wie befreit ich mich ohne sie fühle.  Und ich schaufe auf die Menschen die noch da sind, die neu hinzukamen und auch auf wenige die sich umdrehten und zurück gingen um wieder mit mir gemeinsam zu gehen. Menschen in umittelbarer nähe aber auch Menschen weit weg die mich dennoch spüren lassen dass sie da sind und Wegbegleiter.

Ich blicke nach vorne und freue mich auf das was kommt.

„Something has changed within me
Something is not the same
I’m through with playing by the rules
Of someone else’s game
Too late for second-guessing
Too late to go back to sleep
It’s time to trust my instincts
Close my eyes: and leap!
It’s time to try Defying gravity
I think I’ll try Defying gravity
And you can’t pull me down!“

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